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Was sind “die Geistesblitze”?

Das Ganze fing 1994 in Stenungsund an. Der Erfinder Anders
Rosén veranstaltete in einer Schule ein Wettbewerb mit dem
Namen “der Eierfall”. Man wollte Eier aus einer Höhe von 25 m
fallen lassen und die Kinder sollten eine Lösung finden, damit
die Eier ganz blieben. Als Anders Rosén die Begeisterung und
die unglaubliche Fantasie der Kinder sah, wurde ihm klar,
dass man weitermachen mußte; Kinder müssen in der
Schule erfinden dürfen. Gesagt getan; er hat einen Namens-
wettbewerb veranstaltet und den Namen “die Geistesblitze”
angenommen. Das war der Vorschlag eines 8-jährigen
Mädchens. Damit war das Projekt “Snilleblixtarna” gestartet.
Seitdem haben sich “die Geistesblitze” wie die Ringe auf dem
Wasser über ganz Schweden verbreitet. An etwa 100 Stellen
arbeitet man mit dem Projekt und das Interesse wächst stetig.

Das Ziel des Projekts ist es die Kreativität, die Initiativkraft und
das Selbstvertrauen der Kinder zu fördern. Sie lernen Probleme
– auf die sie im Alltag stossen – selbständig zu lösen.
Die Idee der “Geistesblitze” baut auf freiwillige Teilnahme und
totale Grenzenlosigkeit. Das Projekt entspricht der Zielsetzung
im jetztigen Lehrplan bezüglich Kreativität, Neuererdenken und
Unternehmergeist. Die konventionellen Fächer in der Schule
werden in dem Projekt ganz natürlich integriert.
Jedes Jahr werden lokale Geistesblitze-Messen in ganz Schweden veranstaltet und seit 1998 findet auch eine jährliche
nationale Messe statt.

”Der kleine Junge“ (Märchen für Erwachsene)
offizielle Entstehungsgeschichte lang
die Vision (Zielsetzung der Geistesblitze)
die Problembox als Anfang
Schritte und Projektverlauf
Was können die Geistesblitze bewirken?
Werkeltage — eine Idee zur "Erwärmung"
das Lied "ErfinderKinder" von Salka Weber


Das Projekt “die Geistesblitze” ist nicht von der normalen
Schularbeit getrennt. “Die Geistesblitze” entsprechen voll den
Rahmenvorgaben im schwedischen Lehrplan (LPO94), und
ist eine Methode, um die Kreativität in vielen verschiedenen
Fächern zu fördern.